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BIOS-Festplatten-Option im
Klartext |
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Kein »Speed-Tipp«,
sondern eine Selbstverständlichkeit ist der
Festplattenbetriebsmodus im BIOS, bei dem zwischen
LBA
und CHS
unterschieden wird. Die entsprechende Einstellung
einer Festplatte wird im BIOS
bei den Plattenparametern angezeigt. Hier gilt
insbesondere bei PCs
älteren Baudatums: Wenn der PC
läuft, dann lass die CHS/LBA-Modes
in Ruhe. Man kann sie über das BIOS zwar umschalten,
das kann allerdings zum Datenverlust führen.

Alle modernen IDE-Festplatten arbeiten im
LBA-Modus - entsprechend
sollte dies auch in der Festplattenanzeige
erscheinen.
Einen weiteren Setup-Komplex nehmen die
Festplatten-Hilfstools/-Routinen eines BIOS ein.
Hier gilt: Aktionen wie die Formatierung
sollten besser vom Betriebssystem
als vom BIOS aus erfolgen, falls dieses solche
Optionen anbietet. Lediglich ein Punkt ist bei
modernen PCs wichtig: Du kannst und solltest der
automatischen Festplattenerkennung trauen: Das
Award-BIOS bietet ein
Festplattenmenü an, in dem Du alle angeschlossenen
IDE-Platten scannen lassen kannst - ein manuelles
Eintragen von Köpfen und Zylindern ist nicht mehr
nötig. Der Einsatz der BIOS-Festplattenerkennung ist
darüber hinaus ein guter Test. Kann das BIOS die
physikalischen Eigenschaften einer IDE-Platte nicht
richtig identifizieren, musst Du ohnehin mit Ärger
rechnen.
Denk daran, dass
Mainboard-BIOSe nicht nur wegen
Fehlerbehebung upgedatet
werden, sie erhalten oft auch neue Features: So
können die neuen Award-BIOSe
beispielsweise beim Systemstart alle angeschlossenen
IDE-Platten scannen und automatisch eintragen -
ideal
für Fans von Wechselfestplatten. |
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BIOS-Festplatten-Option |
Zweck |
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Alte Controller:
PIO-Modes einstellen |
Zwar kannst Du für jede Festplatte einen
PIO-Wert von 0 bis 4
angeben (je höher, desto besser, siehe technische
Daten des Festplatten-Manuals), allerdings ist nicht
garantiert, dass der Controller mitspielt. Viele
EIDE-Controller haben
die Einschränkung, dass der
PIO-Wert der »langsameren« Platte bei zwei
Platten an einem Port
auch bei der schnellen Platte verwendet wird. Dieser
Effekt tritt beispielsweise beim Ersten
Triton-Chipsatz von
Intel
auf. Er kommt mit unterschiedlichen
PIO-Modes an einem Port
nicht klar.
Ein Port kann also nur mit einer
PIO-Rate arbeiten.
Klarheit verschaffst Du Dir hier ausnahmslos durch
Ausprobieren und Messen der Geschwindigkeit mit
einem Festplatten-Benchmark.
Wer der Autoerkennung des BIOS vertrauen will
(Profis tun das nicht), kann anstelle eines
PIO-Wertes bei
Award/Triton
auch »auto« eintragen.
Im AMI-BIOS gelten hinsichtlich PIO die
gleichen Spielregeln. Kann bei Deiner
AMI-Version nicht ein
PIO-Wert von 0 bis 4
direkt als Zahlenwert angegeben werden, werden Dir
beschreibende Optionen geboten (standard,
slow, fast, fastest et
cetera) - die stehen für
die verschiedenen PIO-Werte. |
|
Boot
Sequence EXT
Means |

Hat ein Mainboard
einen zusätzlichen IDE-Controller-Baustein, kann
also 8 Laufwerke ansteuern, dann gibt es im BIOS
eine Option, von welchem der Laufwerke der
Controller gebootet werden soll. Soll von einem
SCSI-Controller gebootet werden, so muss das hier
eingestellt werden. Die Bezeichnung »UDMA66« im
Bild bedeutet,
dass vom Zusatz-IDE-Controller
des Mainboards - hier ein
UltraDMA/66-Controller - gebootet wird.
|
|
Delay
For HDD
(Secs) |
Manche Festplatten benötigen eine längere Anlaufzeit
- bei Bootproblemen solltest Du im BIOS nach einem
Menüpunkt Ausschau halten, der sich »Delay
For HDD (Secs)« (Award)
oder ähnlich nennt. Eine Verzögerung von maximal 5
Sekunden sollte reichen, um Bootärger mit
»schläfrigen« Festplatten zu beseitigen. |
|
HDD
sequence
Scsi/Ide
first (IDE/SCSI) |
Ein modernes BIOS gestattet Dir, über eine Option
festzulegen, von welchem Laufwerk gebootet wird -
IDE, SCSI
oder ein CD-ROM oder anderes
Wechelmedium. Hier stellst Du einfach ein,
was Du wünscht, spezielle
Tuning-Maßnahmen gibt es hier nicht. |
|
IDE 0 Master PIO/DMA
Mode [0/0, 1/0, 2/0, 3/1, 4/2,
auto] |
Bei einem modernen BIOS kannst Du für jedes Laufwerk
einstellen, welchen DMA/PIO-Mode
es verwenden soll. Natürlich stellst Du für jedes
Laufwerk manuell den höchsten Modus ein, den es
unterstützt, oder Du hoffst darauf, dass die
Automatik »auto« dies
richtig erledigt. Viele verwirrt die Tatsache, dass
einige BIOSe die Option
PIO/DMA nennen und auch bei den Werteinstellungen
jeweils Zahlenpaare anzeigen. Entscheidend ist die
erste Zahl: der PIO. Und ab PIO3 ist automatisch
auch ein DMA-Busmaster-Modus
(Vorgänger von UltraDMA)
verfügbar - deshalb der Doppelwert. Wenn Deine
Platte einen PIO ab 3 unterstützt, dann kannst Du in
Windows im Gerätemanager
die »DMA«-Option aktivieren und Windows fährt die
Platte dann im besseren
DMA-Busmaster-Modus. |
|
IDE DMA
Transfer Mode (enable/disable) |
Auch hier empfiehlt sich die »enable«-Einstellung.
Diese Option kann jedoch bei IDE-CD-ROMs zu
Problemen führen. Probleme können auch dann
auftreten, wenn bei aktiviertem IDE
DMA Transfer Mode die Anzahl der Sektoren des
Burst-Zugriffs bei der
Option »IDE Multiple Sector
Mode« zu hoch eingestellt ist. Hier kann der Wert
schrittweise bis maximal 64 erhöht werden. |
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IDE HDD Block
Mode (enable/disable) |

Achtung: Diese Option setzt voraus, dass die
angeschlossenen Festplatten den Block-Modus
unterstützen. Tun sie es nicht, dann knallt es und
es kann zum Datenverlust kommen. Auf PCs
ab ca. 1996 kann mit dieser Option bedenkenlos
»experimentiert« werden, bei älteren lässt Du besser
die Finger von diesem Schalter.
Wenn aktiviert, arbeitet der Festplattencontroller
mit dem schnelleren Block-Mode-Datentransfer, den
praktisch alle modernen Festplatten unterstützen.
Diese Option sollte »enabled«
werden, was auch der Voreinstellung entspricht.
|
|
IDE HDD Block Mode
Sectors (2, 4, 8, 16,
32, HDD Max) |
Dies ist die erweiterte Variante der vorigen Option:
Hier gilt: je höher, desto besser. Bei einer
modernen Platte stellst Du auf »HDD Max« ein, und
das war's. Bei uralten Platten (ca. bis Mitte 1996)
ist wie oben gesagt Vorsicht geboten. |
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IDE Ultra DMA Mode (auto/disable) |
Bei modernen Mainboards, die den
UltraDMA/33/66/100-Modus
unterstützen, findest Du getrennte Einstelloptionen
für beides, typisch sind diese: Hier gibst Du
generell an, ob die
UltraDMA-Funktionalität des Controllers
aktiviert wird oder ausgeschaltet ist (»disabled«).
Aktivieren bedeutet hier auf »auto«
schalten - die Option heißt deshalb nicht »enable«,
weil sie nur dann Effekt hat, wenn das BIOS
festgestellt hat, dass Laufwerke auch
UltraDMA-tauglich sind.
Unter Windows hat das Aktivieren dieser Option im
BIOS meist keinen Effekt. Windows ignoriert die
Einstellung und verwendet einfach dann
UltraDMA-Treiber, wenn
dies im Gerätemanager bei den Laufwerkeigenschaften
aktiviert wird. |
|
IDE-Modus einstellen |

Hier werden im Award-BIOS
die PIO-Modes und der
Onboard-IDE-Controller
eingestellt - bei anderen BIOS-Herstellern triffst
Du auf verwandte Optionen.
Für jedes IDE-Laufwerk muss sein Betriebsmodus, also
beispielsweise UltraDMA/100
eingestellt werden. Verzichte möglichst auf die
Option »auto« - die
Automatik kann irren.
|
|
On-Chip
Primary PCI
IDE: Enable/Disable |
Hier aktivierst oder deaktivierst Du den
Onboard-Controller des
Motherboards. Deaktivieren ist unbedingt
erforderlich, wenn Du eine Controller-Steckkarte
verwenden möchtest (eventuell weil sie
leistungsfähiger ist als der
Onboard-Controller, oder der
Onboard-Controller sich
als »buggy« erweist). |
|
On-Chip
Secondary PCI IDE:
Enable/Disable |
Unterstützt ein
Onboard-Controller den Anschluss von bis zu
vier Drives, hat er logischerweise auch einen
Secondary-IDE-Port. Den
solltest Du nur dann aktivieren, wenn Du ihn auch
brauchst, also mehr als zwei Drives installiert
hast. Andernfalls belegt der
Secondary-Port lediglich einen der kostbaren
PC-Interrupts, der
eigentlich frei sein könnte. |
|
SMART
Monitoring:
Enabled/Disable |

SMART-Monitoring dient
zum Aktivieren der Selbstdiagnose von Festplatten.
Die Option findet sich meist direkt bei den
Einstelloptionen für das einzelne IDE-Laufwerk.
SMART
kann für jedes Laufwerk individuell
ein-/ausgeschaltet werden. Achtung: Die
BIOS-Aktivierung alleine reicht nicht, erst durch
Software-Tools wird SMART komplett. Alle Details zu
SMART-Monitoring stehen
im Festplatten-Kapitel. Warnung: SMART sollte im
BIOS nur aktiviert werden, wenn Du Deine Platten
testen willst - aktiviertes
SMART-Monitoring kostet Leistung.
|
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PCI
Slot IDE 2nd
Channel:
Enable/Disable |
Diese Option ist in zwei Fällen unbedingt zu
aktivieren: Erstens wenn Dein Motherboard
nur über einen IDE-Port verfügt und Du für zwei
weitere Drives eine zusätzliche
2fach-PCI-Controller-Steckkarte einbaust. Der zweite
Fall ergibt sich, wenn Du den zweiten Port des
4fach-EIDE-Controllers zugunsten eines zusätzlichen
2fach-EIDE-Controllers in einem
Steckplatz
deaktiviert hast. |
|
|
|
Mit
einer bestimmten Tastenkombination kommen Sie
unmittelbar nach dem Einschalten des Rechners in das
BIOS. Hierbei ist es unerheblich, ob es sich nach dem
Einschalten um einen Kaltstart oder nach einem längeren
Betrieb des Rechners um einen so genannten Warmstart
handelt. Während der Rechner hochfährt, erfahren Sie in
der Regel welche Taste(n) für das BIOS
zuständig sind. Achten Sie deshalb beim Hochfahren des
Rechners auf Bildschirmmeldungen und etwaige Logos –
während diese angezeigt werden, können Sie mit der
Tastenkombination in das BIOS-Setup gelangen.

Beim
Rechnerstart wird meist im unteren Bildschirmbereich die
Tastenkombination für das BIOS-Setup
angezeigt.Bei
den meisten BIOS Versionen ist die [F1]- oder die [DEL]-Taste
die Eintrittskarte für das BIOS-Setup, nur manche
Notebooks halten ihre Besitzer ganz penetrant vom Aufruf
des BIOS fern und bieten lediglich bei
Konfigurationsfehlern einen Zugriff. Dann übrigens meist
mit der [F1]-Taste. Hier übliche Tastenkombinationen,
mit denen das BIOS beim Einschalten des PCs
aktiviert wird:
|
AMI
BIOS |
Award
BIOS |
Phoenix BIOS |
Aktivierungstaste(n) |
|
|
|
X |
[ALT] |
|
X |
X |
|
[ALT] [F1] |
|
X |
X |
|
[F1] |
|
X |
|
X |
[F2] |
|
X |
X |
X |
[DEL] oder [ENTF] |
|
|
|
X |
[STRG]
oder [CTRL] |
|
|
|
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [Einfg]
oder [Ins] |
|
|
|
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [Enter]
oder [Return] |
|
|
X |
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [DEL] oder [ENTF] |
|
|
|
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [F1] |
|
|
X |
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [ESC] |
|
|
X |
X |
[STRG]
oder [CTRL], [ALT] und [s] |
Anders
sieht die Situation aus, wenn Ihr BIOS beim Hochfahren
des
PCs ein Problem
entdeckt: Dann erscheint neben einer Fehlermeldung meist
auch die Info, mit welcher Taste das
System-BIOS aufgerufen
werden kann. Der PC
fährt dann in aller Regel nicht weiter hoch, bis Sie
entweder den Tastendruck für’s
BIOS tätigen oder explizit per Taste den Bootvorgang
fortsetzen.
Ist
diese Möglichkeit vom Mainboard- oder
Notebook-Hersteller gesperrt, dann hilft oft folgender
Trick: Sie starten den PC bei abgezogenem
Tastaturstecker, bis eine Fehlermeldung erscheint. Hier
meldet das BIOS, dass durch das Drücken einer Taste
(meist [F1]) das BIOS-Setup zu starten ist. Steckt der
Tastaturstecker wieder in der Buchse, dann lässt sich
das BIOS-Setup durch Betätigen der gewünschten Taste
aufrufen.
Meist
wird ein neuer PC
nicht mit den optimalen Einstellungen ausgeliefert und
der Rechner läuft mit angezogener Handbremse. Daher ist
das Optimieren des BIOS
auch für ein stabiles System in der Regel unerlässlich.
Je nachdem, welcher Prozessor
in Ihrem Rechner steckt, sind Sie den Vorschlägen
wahrscheinlich bereits gefolgt. Im Allgemeinen sind die
wesentlichen Schalter für die Leistung eines PCs
im BIOS-Abschnitt Chipset Features untergebracht.
Eingefleischte Tuning-Fetischisten holen per
Overclocking-Tricks einige
Quentchen mehr Leistung aus
einem älteren System heraus.
Overclocking wird üblicherweise beim Prozessor
angewendet, es beschleunigt jedoch auch den
Arbeitsspeicher, die Grafikkarte
und sonstige PCI-Steckkarten.
Dazu gehört auch der Festplattenzugriff über IDE
oder SCSI-Controller, die am
PCI-Bus
hängen, die mit einem höheren Takt betrieben werden.
Beim Hochdrehen sollten Sie also dabei in
kleinstmöglichen Schritten herangehen, damit es nicht zu
Instabilitäten kommt.
Im
dümmsten Fall können gar Steckkarten oder der Prozessor
„abrauchen“ und sind ein Fall für den Elektronikschrott.
Deshalb: Ein bisschen was geht immer, die Frage ist nur,
wie weit Sie in Sachen
Overclocking
gehen wollen. Wer sein System nicht übertakten möchte,
kann Feineinstellungen im BIOS vornehmen und damit
trotzdem für Geschwindigkeit sorgen, ohne Angst haben zu
müssen, dass Komponenten mit zu optimistischen
Einstellungen zerstört werden.
Das
Erhöhen des Sytem-Taktes
(Bus-Takt) wir im BIOS vorgenommen. Abhängig vom
Mainboard
sowie von dem verbauten Prozessor stehen hier 66 MHz,
100 MHz
sowie 133 MHz zur Verfügung, die über einen
Multiplikatorwert die Prozessorgeschwindigkeit und die
Arbeitsgeschwindigkeiten der Einzelkomponenten
beeinflussen. Mit geschickter Feinkonfiguration können
Sie den System-Takt hochdrehen, der sich nicht nur auf
den, Prozessor sondern auch auf die übrigen Komponenten
auswirkt (siehe Spalte „Tuning-Einstellung“).
Der
AGP-Takt
entspricht dem zweifachen PCI-Takt.
Welcher System-Takt für Ihren PC der richtige ist,
müssen Sie selbst abwägen. Jeder Anwender stellt
unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der
Stabilität des Systems und Leistung. Grundsätzlich
sollten Sie vorsichtiger sein, wenn in Ihrem PC außer
der Grafikkarte noch weitere Steckkarten vorhanden sind.
Der PCI-Bus-Takt ist eine
kritische Sache.
|
System-Takt |
Tuning-Einstellung |
AGP
/ PCI-Takt |
Bemerkung |
|
66
MHz |
66
MHz |
66
MHz / 33 MHz |
Die
Standard-Einstellung sorgt für beste Stabilität.
|
|
|
75
MHz |
75
MHz / 37,5 MHz |
Der
Leistungzuwachs ist hier
gering, manche Steckkarten können Probleme machen. |
|
|
83
MHz |
83
MHz / 41,5 MHz |
Mit
viel Glück kann der hohe Bustakt Leistungsfördernd
sein. Meist machen die Steckkarten den hohen Bustakt
nicht mit, und es kommt zu plötzlichen
Systemabstürzen. In Sachen
Stabiliät äußerst problematisch! |
|
100
MHz |
100
MHz |
66
MHz / 33 MHz |
Die
Standard-Einstellung sorgt für beste Stabilität. |
|
|
103
MHz |
68,7 MHz / 33,4 MHz |
Der
kleine aber feine Unterschied: der höhere Bustakt
bewegt sich bei den meisten Komponenten noch
innerhalb der Toleranzgrenze. Ein Leistungsschub ist
bemerkbar, ohne Abstriche in Sachen Stabilität
machen zu müssen. |
|
|
112,5 MHz |
75
MHz / 37,5 MHz |
Spielen die Komponenten mit, kann dieser höhere
Bustakt für mehr Leistung sorgen. Bei zickigen
Steckkarten kann es zu gelegentlichen Aussetzern
kommen. |
|
|
124,5 MHz |
83
MHz / 41,5 MHz |
Mit
viel Glück kann der hohe Bustakt Leistungsfördernd
sein. Meist machen die Steckkarten den hohen Bustakt
nicht mit, und es kommt zu plötzlichen
Systemabstürzen. In Sachen
Stabiliät äußerst problematisch! |
|
133
MHz |
133
MHz |
66
MHz / 33 MHz |
Die
Standard-Einstellung sorgt für beste Stabilität. |
|
|
140
MHz |
70
MHz / 35 MHz |
Der
kleine aber feine Unterschied: der höhere Bustakt
bewegt sich bei den meisten Komponenten noch
innerhalb der Toleranzgrenze. Ein Leistungsschub ist
bemerkbar, ohne Abstriche in Sachen Stabilität
machen zu müssen. |
|
|
150
MHz |
75
MHz / 37,5 MHz |
Spielen die Komponenten mit, kann dieser höhere
Bustakt für mehr Leistung sorgen. Bei zickigen
Steckkarten kommt es häufig zu Abstürzen. Nur etwas
für mutige Zocker. |
|
|
160
MHz |
80
MHz / 40 MHz |
Mit
viel Glück kann der hohe Bustakt Leistungsfördernd
sein. Meist machen die Steckkarten den hohen Bustakt
nicht mit, und es kommt zu plötzlichen
Systemabstürzen. In Sachen
Stabiliät äußerst problematisch! |
Oft
vergessen: Wer das maximale haben will, der sollte auch
auf ein passendes Netzteil achten. Gerade wenn der
Bustakt sehr hochgeschraubt wird und der Arbeitsspeicher
trotzdem mit den schnellsten Einstellungen betrieben
werden soll, kommt man um eine Erhöhung der Spannung
oftmals nicht herum. Zieht das Mainboard zuviel Saft,
dann kann es Spannungsschwankungen und somit
Systemabstürze geben, obwohl die Komponenten prinzipiell
mehr zur Gesamt-Performance des Rechners beitragen
könnten.
Haben
Sie ein ausreichend dimensioniertes Netzteil im Rechner
stecken, dann folgt das nächste Problem. Viele
Hersteller schränken das BIOS dahingehend ein, indem sie
die Erhöhung der CPU-Betriebsspannung (VCore)
nur in einem begrenzten Maße zulassen.
Bei den
meisten BIOSen ist jedoch
das Einstellen und Optimieren des Arbeitsspeichers
möglich. So können Optionen wie CAS
Latency, RAS to CAS,
CAS Delay etc.
entweder per SPD ausgelesen oder aber auch manuell per
Hand eingestellt werden. So sorgt das Verkürzen der
CAS Latency (CL)
für einen Performanceschub, vorausgesetzt, die
Speichermodule machen den eingestellten Wert mit.
Tipp:
Mehr Strom und mehr Leistung bedeutet auch mehr Hitze.
Achten Sie unbedingt auf ausreichende Belüftung. Bauen
Sie notfalls eine
zusätzlichen Lüfter ein, um die Luftzirkulation im
Gehäuse zu verbessern.
Zu
guter Letzt lässt sich an der Grafikkarte noch Leistung
rauskitzeln: Grundvorrausetzung dafür ist eine
einstellbare Spannung für den AGP
Steckplatz (AGP-Voltage).
Fehlt dieser Eintrag im BIOS, dann kann die Grafikkarte
nicht an das Leistungslimit gebracht werden. Das
Optimieren der Grafikkarte sollte erst nach optimaler
Konfiguration der
Onboard-Komponenten geschehen.
BIOS-Optionen gibt es wie Sand am Meer – je nachdem ob
diese aktiviert oder deaktiviert, sind können Sie noch
ein paar Tempopunkte herausholen, ohne den Rechner
übertakten zu müssen. Direkten Einfluss kann man per
BIOS
auf Festplatte, Arbeitsspeicher, Grafikkarte,
System-Bus, Schnittstellen sowie die Startkonfiguration
des BIOS nehmen.
Auch
hier gilt: Gehen Sie Schritt für Schritt vor, um die
Auswirkungen der BIOS-Einstellungen nachvollziehen zu
können. So kann bei einem Systemabsturz die Ursache mit
Leichtigkeit herausgefunden werden. Eine andere
Vorgehensweise sorgt dagegen für einen unnötig hohen
Zeitaufwand, um den Fehler zu finden bzw. den Rechner
wieder zum Laufen zu bekommen. Sollte irgendetwas
schiefgehen:
Load Setup
Defaults stellt die sichere Herstellerkonfiguration
wieder ein.
|
BIOS-Option |
Empfehlung / Bemerkung |
|
32
Bit
Transfer Mode |
Enabled
/on / yes |
|
32-Bit Mode Auto Configuration |
Enabled
/on / yes |
|
640KB to 1MB Cacheability |
Enabled
/on / yes |
|
Above
1MB
Memory Test |
Disabled/off/
no |
|
ACPI Suspend Type |
Disabled/off/
no |
|
AGP
Fast Write |
Enabled
/on / yes |
|
Allocate IRQ
to PCI
VGA |
Disabled/off/
no |
|
Assign
IRQ for
USB |
Disabled/off/
no (kein USB
im Einsatz) |
|
Auto Configuration |
Enabled
/on / yes |
|
Auto Detect DIMM/PCI Clock |
Enabled
/on / yes |
|
BLK
Mode |
Enabled
/on / yes |
|
Boot Up Floppy
Seek |
Disabled/off/
no |
|
Burst
Write
Cycles |
Enabled
/on / yes |
|
Cache ECC |
Disabled/off/
no |
|
Cache Pipelining
Write
Combining |
Enabled
/on / yes |
|
Cache Video BIOS |
Enabled /on / yes (unter DOS) |
|
Checking Quick Power On Selftest |
Enabled
/on / yes |
|
Chipset Global Features |
Enabled
/on / yes |
|
Chipset
Special
Features |
Enabled
/on / yes |
|
CLK
Gen. Spread
Spectrum |
Enabled
/on / yes |
|
CPU Fast
Multimode Transfer |
Enabled
/on / yes |
|
CPU
Fast String Move |
Enabled
/on / yes |
|
CPU
Internal Cache |
Enabled
/on / yes |
|
CPU
Level 1 Cache |
Enabled
/on / yes |
|
CPU
Level 2 Cache
ECC |
Disabled/off/
no |
|
CPU
Level 2 Cache |
Enabled
/on / yes |
|
Delayed
Transaction |
Enabled
/on / yes |
|
DIMM Interleaving |
Enabled
/on / yes |
|
DMA
CAS
Timing Delay |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Data
Latch
Delay |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Paging Mode |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Pipelining |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Refresh
Queing |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Speculative
Leadoff |
Enabled
/on / yes |
|
DRAM Turbo Read
Leadoff |
Enabled
/on / yes |
|
Enhanced
Paging |
Enabled
/on / yes |
|
External
Cache |
Enabled
/on / yes |
|
Fast DRAM
Decoding
Enable |
Enabled
/on / yes |
|
Fast DRAM R/W Leadoff |
Enabled
/on / yes |
|
Fast EDO
Leadoff |
Enabled
/on / yes |
|
Fast EDO Path
Select |
Enabled
/on / yes |
|
Fast Gate A20 Option |
Enabled
/on / yes |
|
Fast Memory
Delay |
Enabled
/on / yes |
|
Fast R-W Turn around |
Enabled
/on / yes |
|
Floppy Drive Seek |
Disabled/off/
no |
|
IDE
32-Bit Transfer Mode |
Enabled
/on / yes |
|
IDE
HDD
Block
Mode |
Enabled
/on / yes |
|
Internal
Cache |
Enabled
/on / yes |
|
L1-Cache |
Enabled
/on / yes |
|
L2-Cache |
Enabled
/on / yes |
|
Latch
Local Bus |
Disabled/off/
no |
|
Legacy USB Support |
Disabled/off/
no (kein USB im Einsatz) |
|
Local
Bus Ready
Delay |
Disabled/off/
no |
|
Memory Hole At 15M - 16M |
Disabled/off/
no |
|
Memory
Parity Check |
Disabled/off/
no |
|
Multi Sector Transfer |
Enabled
/on / yes |
|
Onboard
USB |
Disabled/off/
no (kein USB im Einsatz) |
|
OS Select
for DRAM> 64MB |
Enabled /on / yes (nur bei OS/2) |
|
Passive Release |
Enabled
/on / yes |
|
PCI
2.1 Support |
Enabled
/on / yes |
|
PCI
Dynamic
Bursting |
Enabled
/on / yes |
|
PCI/PNP & Onboard I/O Setup |
Disabled/off/
no (kein LPT1 im Einsatz) |
|
Quick Boot |
Enabled
/on / yes |
|
Quick Power On Selftest |
Enabled
/on / yes |
|
SDRAM Bank Interleave |
Enabled
/on / yes |
|
SDRAM Configuration |
Disabled/off/
no |
|
SDRAM Timing by SPD |
Disabled/off/
no |
|
Spectrum
Spread |
Disabled/off/
no |
|
System BIOS Cache |
Disabled/off/
no |
|
System BIOS Cacheable |
Disabled/off/
no |
|
Turbo EDO Mode |
Enabled
/on / yes |
|
Turbo Read
Pipelining |
Enabled
/on / yes |
|
Turn Around Insertion |
Disabled/off/
no |
|
USCW |
Enabled
/on / yes |
|
Video BIOS Cacheable |
Disabled/off/
no |
|
Video BIOS Rom Shadow |
Disabled/off/
no |
|
xx000-xFFF Shadow |
Disabled/off/
no |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
 |
| |
|