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Beispiele:
230V
AC oder alternativ „230 V~ „ bedeutet, dass es sich
um eine
230-Volt-Wechselspannung handelt.
12V
DC oder alternativ „12V bedeutet, dass es um eine 1
2-Volt-Gleichspannung geht.
Im
Gegensatz zu der Gleichspannung, die sich vor allem in
Batterien „konservieren“ lässt, kann man die
Wechselspannung als solche nicht irgendwo aufbewahren.
Wechselspannung hat aber wiederum den Vorteil, dass
sie sich problemlos transformieren lässt (worauf wir
später noch zurückkommen).
Dass
bei der Wechselspannung wohl irgend et was wechselt,
dürfte man ja schon in Hinsicht auf den Namen erwarten. Worum es sich da bei konkret handelt, bleibt
vielen von uns ein Leben
lang verborgen - womit wiederum die meisten von uns
problemlos leben können.
Es
wird Ihnen vieles leichter fallen, wenn Sie sich in
Abb. 1.2 ansehen, wie eine Wechselspannung erzeugt
wird. Aus der Zeichnung geht hervor, dass man sogar
mit eigener Muskelkraft einen kleinen
Wechselstromgenerator antreiben kann, der elektrische
Wechselspannung und somit auch den elektrischen
Wechselstrom erzeugt.
Ein
„zivilisierter“ Mensch lässt sich zwar heutzutage
nicht mehr so leicht dazu bewegen, so einen Generator
mit eigener Muskel kraft anzutreiben. Dennoch: Bei
einem Fahrraddynamo (der in Wirklichkeit ein kleiner
Wechselstromgenerator ist) machen wir es noch —
allerdings mit Treten.

Abb.
1.2 Funktionsprinzip eines einfachen elektrischen
Generators: wenn hier der Magnet (Dauermagnet) gedreht
wird, entsteht in der Spule eine sinusförmige
elektrische Wechselspannung, die sowohl aus positiven,
wie auch aus negativen „Spannungswellen“
(Spannungsimpulsen) besteht. Die „Spannungsmaximen“
liefert der Generator jeweils in dem Augenblick, in
dem der Magnet gerade den ganzen „magnetischen Kreis“
schließt (wenn er in der Zeitlupe vertikal steht).
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Wenn man sich den Magnet in Abb. 1.2 als einen leicht
drehenden Rotor vorstellt, wird es klar, dass durch die
Spule am Eisenkern der stärkste magnetische Fluss immer
dann fließt, wenn der rotierende Magnet (in einer
Zeitlupe) senkrecht steht. In dem Moment induziert das
starke Magnetfeld in der Spule die höchste
„Spannungsspitze“. Und umgekehrt: je weiter weg sich der
rotierende Magnet von dem „magnetischen Anschluss“
wegdreht, desto schwächer wird der magnetische Fluss im
Eisenkern der Spule — womit auch die Spulenspannung bis
auf Null sinkt.
Die in Abb. 1.2 oberhalb des Spannungsverlaufs
eingezeichneten drei Positionen des rotierenden Magneten
zeigen, wie sich die Größe der Spulenausgangsspannung
während des Drehens des „Rotors“ verändert. Pro
Umdrehung des Rotors liefert die Spule zwei
Spannungswellen, die man auch als zwei Spannungsimpulse
bezeichnen kann — und zwar als einen positiven und einen
negativen Spannungsimpuls.
Eine Fahrradglühlampe erhält also pro Umdrehung des
Dynamos abwechselnd jeweils einen positiven und einen
negativen Spannungsimpuls. Einer Glühlampe (bzw. ihrem
Glühfaden) kommt es auf die Polarität der ihr
gelieferten Spannung nicht an. Hauptsache die Anzahl der
ihr gelieferten Spannungsimpulse (die Frequenz der
Wechselspannung) ist hoch genug, um ihren Glühfaden
glühend zu halten — andernfalls würde sie ja nur
blinken.
Denselben sinusförmigen Spannungsverlauf, der in Abb.
1.2 eingezeichnet ist, hat auch unsere Netzspannung. Sie
wird allerdings mit Generatoren erzeugt, die nicht mit
der Muskelkraft, sondern mit
anderen Kräften — wie z.B. mit Dampf-, Wasser- oder
Windturbinen
— angetrieben werden, aber ansonsten auf
die selbe Weise arbeiten. Die
Frequenz unserer Netzspannung hat „geformt“ 50 Hertz (50
Hz). Das sind 50 volle „Wellen“, die aus 50 positiven
und 50 negativen „Impulsen“ pro Sekunde bestehen.
Dass elektronische Netzgeräte immer einen Netzteil
benötigen, in dem die 230 V Wechselspannung in eine
Gleichspannung umgewandelt wird, Der Grund: Fast alle
elektronischen Bausteine benötigen als
Versorgungsspannung (Speisespannung) eine
Gleichspannung. Batterien eignen sich zwar als
Energieversorgung für kleinere oder transportable
Geräte, sind aber für stationäre Anwendungen zu teuer.
Soweit also zu der eigentlichen „Nahrung“, ohne die kein
elektronisches Gerät aus kommt.
Zu dem „Elektroniklatein“ gehören natürlich auch noch
verschiedene Namen der
elektronischen Bausteine, von denen die gängigsten in
den folgenden Kapiteln Schritt für Schritt vorgestellt
und mit Hilfe von vielen Anwendungsbeispielen erklärt
wer den.
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Widerstände und Potentiometer
Unter
dem Allgemeinbegriff „elektrischer Widerstand“ versteht
man die Qualität der elektrischen Leitfähigkeit eines
Materials. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass z.B.
die elektrischen Leitungen aus Kupfer sind, weil Kupfer
ein guter elektrischer Leiter ist. Ein „guter
elektrischer Leiter“ hat einen niedrigen Widerstand
(Silber ist in der Hinsicht noch besser als Kupfer).
Porzellan oder Plexiglas haben dagegen einen derartig
hohen elektrischen Widerstand, dass sie den elektrischen
Strom gar nicht leiten.
Wenn
man elektrische Installationen in einem Haus anlegt,
wird darauf geachtet, dass der Widerstand der Leitungen
(der Drähte) nicht zu groß wird, denn das hat
unerwünschte Energieverluste zufolge. Die meisten
elektrischen Leiter der Innenbeleuchtung einer
einfacheren Hausinstallation haben z.B. einen Widerstand
von nur 1 Ohm pro 85 m Länge (bei einen
Leiterquerschnitt von 1,5 mm
Der elektrische Widerstand wird sowohl bei einer
elektrischen Leitung als auch bei einem Bauteil in Ohm
angegeben.
In elektronischen Schaltungen setzt man zusätzliche
Widerstände (als Komponente) gezielt dort ein, wo z.B.
eine Art von „Bremswirkung“ oder „Strombegrenzung“
erwünscht ist.
Am leichtesten kann man sich die Funktion eines
„Drahtwiderstandes“ folgendermaßen
vorstellen: Auf ein Keramikröhrchen wird von links nach
rechts ein dünner Widerstand- draht aufgewickelt und an
beiden Enden fest geklemmt. Somit ist bereits ein
Widerstand fertig. Von dem „Ohmschen Widerstand“ und der
Länge des angewendeten Widerstand- Drahtes hängt dann
der Ohmsche Widerstand eines derartig erstellten
Bauteiles ab.
Drahtwiderstände werden in der Elektronik jedoch nur
dort angewendet, wo eine hohe Leistung in Wärme
umgewandelt werden soll (was selten vorkommt). In
gängigen Schaltungen setzt man normalerweise die preis
werten Kohleschicht- Widerstände (oft nur als
„Kohlewiderstände“ bezeichnet) ein, bei denen
anstelle des Widerstandsdrahtes nur eine dünne
Kohleschicht auf einem Keramikkörper (Röhrchen)
aufgetragen ist.
Eine etwas teurere Alternative zu den Kohle
Schichtwiderständen bilden die so genannten
Metallschicht-Widerstände (auch als Metall- film-
Widerstände bezeichnet), bei denen an stelle der
Kohleschicht eine dünne spezielle Metallschicht
verwendet wird. Sie sind wesentlich präziser als die
„normalen“ Kohle- schicht- Widerstände und zudem
rauscharm.
Beim Nachbau einer Schaltung muss man sich nicht den
Kopf darüber zerbrechen, welche Widerstände angewendet
werden sollten. Soweit in der Schaltung nicht speziell
darauf hingewiesen wird, dass an der einen oder anderen
Stelle ein Metallschicht-Widerstand eingesetzt werden
muss, wendet man nur die einfachen
Kohleschicht-Widerstände an.
Das in Schaltplänen verwendete Schaltzeichen eines
Widerstandes oder eines Potentiometers
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ist einheitlich und berücksichtigt nicht die
eigentliche technologische Ausführung der Komponenten.
So kann man beim Nach bau einer Schaltung selber
bestimmen, ob z.B. der angegebene Potentiometer als
Dreh- oder als Schiebepotentiometer eingesetzt wird.
Wozu ein Widerstand gut sein kann, lässt sich am
einfachsten mit Hilfe eines praktischen Beispiels
erklären: Angenommen, wir möchten an eine 4,5 V-Batterie
eine kleine Glühlampe anschließen, die für eine
Betriebsspannung von 3 V ausgelegt ist. Schließt man sie
direkt an die Batterie an, verbrennt durch die
„Überspannung“ ihr Glühfaden. Wenn jedoch die zu hohe
Batteriespannung mit Hilfe eines zusätzlichen
Widerstandes (nach Abb. 3.2) entsprechend herabgesetzt
wird, erhält die Glühlampe nur die benötigten 3 V. Die
restlichen 1,5 V „frisst“ der Widerstand sozusagen in
sich hinein und wandelt sie in Wärme um.
Von dem Spannungsbedarf und Stromverbrauch der
angeschlossenen Glühlampe — oder eines anderen
„Verbrauchers“ — hängt der Ohmsche Wert des
Vorwiderstandes ab. Allerdings nur bei dieser
Anwendungsart. Es gibt noch
andere Anwendungsarten, bei
denen der Widerstand eine völlig andere Aufgabe zu

Abb.
3.1 In Schaltplänen werden Widerstände und Potentiometer
mit genormten Schaltzeichen dargestellt: a) Widerstand;
b) Dreh- oder Schiebepotentiometer c)
Einstellpotentiometer (auch Trimmer oder Einstellregler
genannt); d) und e) Ausländische Schaltzeichen für
Widerstände und Potentiometer.
bewältigen hat, als in diesem Beispiel auf geführt
wurde. Was man darunter verstehen dürfte, lässt sich
diversen Schaltbeispielen entnehmen, die noch
schrittweise folgen werden.
In
Schaltplänen wird der Ohmsche Wert der Widerstände in
Ohm, Kilo Ohm oder Megaohm angegeben. Anstelle des
Wortes „Ohm“ wird international das Zeichen „Ω“ (Omega)
gebraucht. Wenn im Schaltplan neben einem Widerstand
z.B. „15 Ω“ steht, bedeutet es also 15 Ohm.
Abb.
3.2 Der 1 5-kl-Widerstand (Vorwiderstand) reduziert die
„Speisespannung“ für das 3-V- Lämpchen von der
4,5-V-Batteriespannung auf die erwünschten 3 Volt.
Wenn
ein Widerstand tausend Ohm hat, benutzt man hier —
ähnlich wie bei Kilometer oder Kilogramm — die Abkürzung
„kilo“.
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Elektronische Schaltsymbole |
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